Donnerstag, 24. November 2011

Fackeln bauen

 Seit Anfang November verbringen wir die Hälfte unseres geliebten Waldnachmittages im Finstern. Klar, daß uns jeder Lichtstrahl willkommen ist und wir gelegentlich auch bei der Beleuchtung etwas nachhelfen. .

Und weil ich mindestens so fasziniert vom Feuer bin wie die Kinder, die ich begleiten darf, haben wir heute wieder mal Fackeln gebaut. Weil ich denke, daß sich keiner diesen Spaß entgehen lassen sollte hab ich mitfotografiert, während ich (wie so oft) den Klitzekleinen und das Lagerfeuer unterhalten habe.

Zuerst wieder Wachs schneiden, heute die optimierte rustikale Methode mit dem Beil.

Dann Wachs schmelzen auf dem Spirituskocher. Das geht auch auf dem Lagerfeuer, muß aber umso besser beobachtet werden, da das Wachs bei zu hoher Temperatur (bestimmungsgemäß) anfängt zu brennen.

 
Wir nageln Jutestreifen oder auch Leinen (ca. 8 x 40 cm Streifen an frisch geschnittene Stöcke.

diese "Fähnchen" werden in Wachs getränkt



und langsam aufgewickelt.

Dann einen neuen Streifen festnageln, ab in´s Wachs und wieder aufdrehen.  Das kann man fast beliebig oft wiederholen, am Schluß alles gut mit Draht fixieren. (Wir haben drei Streifen Stoff genommen für ca. 30 Minuten Brenndauer)

Wenn die Fackel ganz kalt ist kann es losgehen mit dem Feuerzauber.


Leider gab es heute wegen der Trockenheit nur eine Runde auf dem Acker. Aber im Schnee werden wir wohl wieder eine Fackelwanderung machen.
Hoffentlich habe Ihr Lust bekommen, Eure WAchsreste rauszuholen und ein wenig Feuerzauber im GArten zu machen.
Viel Spaß dabei

Marion

Kommentare:

  1. Tolle Idee :-)) Genau richtig zu dieser Jahrszeit - werden wir auch noch machen,

    lg

    melly

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  2. Oh, das ist eine schöne Idee! Vielen Dank fürs teilen - da kann der Winter samt Schnee gerne kommen :-)

    Viele liebe Grüße von
    myriam.

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